Nareya Mythec Nareya Mythec (Ex CEO):

Als wir dann einer weiteren Allianz, der Forkoff, beitreten wollten, musste Karl aber zunächst einmal den ganzen Umzug der Corporation organisieren. Leider hatten wir damals noch relativ viel Scheiße in den Systemen liegen, unter anderem drei oder vier POS, was dann natürlich echt viele m³ des Laderaums gefressen hat. Nichtsdestotrotz musste der ganze Krempel ja so zügig wie möglich rausgeschafft werden, da uns The HUND mit seinen Ansagen bereits im Nacken saß. Karl ist glaube ich zwei Nächte oder so durchgesprungen, während ich ihm ein paar Cynos gestellt habe, um alles rechtzeitig in Sicherheit bringen zu können. Im Anschluss an diese Aktion sind wir dann aber endlich der Allianz beigetreten. Im Nachhinein sollte sich allerdings rausstellen, dass sich der ganze Aufwand gar nicht gelohnt hat, da Forkoff eine der schlechtesten Allianzen war, die EVE so zu bieten hatte. Der Allianzleiter, ebenfalls ein deutscher, hieß PupserDerNebelhafte. Und ob Du es glaubst oder nicht, der Name war Programm.

So kam es beispielsweise, dass wir von der Allianz bereits am ersten Tag einen auf den Deckel bekamen, mit der Begründung, dass wir nicht an den angebotenen PVP-Flotten teilgenommen hätten. Dabei konnten wir gar nichts großartig dafür, immerhin steckten wir ja mitten im Umzug, da der ganze Kram vom Zwischenlager noch ins neue Staging transportiert werden musste. Somit fehlten uns also die notwendigen Schiffe, um uns wirklich aktiv am Allianzleben beteiligen zu können. Des Weiteren fingen sich die Unstimmigkeiten zwischen The HUND und Karl an zu häufen, welche beinahe jedes mal dazu führten, dass Karl so langsam die Lust verlor und The HUND kurz davor war, die Corporation zu schließen, beziehungsweise all seine Spieler vor die Tür zu setzen.

Ich habe während dieser Wortgefechte oft versucht den Schlichter zu mimen, um die Lage zwischen den beiden wieder auf ein normales Level zu bringen. Als Karl dann aber im Reallife ebenfalls mit einer Menge Stress zu kämpfen hatte und sich aufgrund dessen immer mehr und mehr zurückzog, ist der Kelch des CO CEOs quasi wortlos an mich übergegangen. Das führte dazu, dass ich mehr oder weniger unfreiwillig in Karls Fußstapfen getreten bin und im Prinzip alle Anliegen der Corporation alleine regeln musste.

Das ganze lief dann auch eine Zeit lang recht gut, bis es sich die Northern Coalition. in dem Space unserer Allianz bequem gemacht hatte und anfing unsere Systeme zu becampen. Und obwohl wir von der Größe unserer Gruppe her dem Gegner weit unterlegen waren, dachte sich PupserDerNebelhafte, dass es schlau sei einen Guerilla Krieg anzuzetteln und irgendwelche POS vom Feind zu attackieren. Das ganze ging dann natürlich mächtig in die Hose und der Zusammenhalt innerhalb der Allianz fing an zu bröckeln. Somit war es für uns wieder an der Zeit, uns auf die Suche nach einer neuen Heimat zu begeben. Leider sind uns während dieser Suche einige unserer Mitglieder abgesprungen, aber seien wir mal ehrlich, wer würde es ihnen schon großartig verübeln wollen? Immerhin gibt es eben nicht so viele Menschen, die es sich leisten können, permanent Krieg zu führen ohne auch mal ab und zu die Gelegenheit zu erhalten, das eigene Wallet ordentlich aufzufüllen. Es ist ja nun auch nicht so, dass wir eine Corporation sind, die vor dem Krieg wegläuft oder sich aus jeder Situation immer nur die Sahnestückchen herauspickt. Im Gegenteil, wir kämpfen eher so lange an der Seite unserer Allianz, wie wir den Sinn, der hinter der Sache steckt, erkennen können. Hier war es allerdings schon so weit gekommen, dass jeder Blinde sehen konnte, dass die Situation gegen NC. aussichtslos war. Am besten stellt man sich das ganze so vor, als wenn man ein dreijähriges Kind in den Afghanistan Krieg schickt und erwartet, dass es sowohl die Angreifer infiltriert, als auch letztenendes niederstreckt.

Auf jeden Fall habe ich daraufhin die Fühler ausgestreckt und bin recht zügig auf die SpaceMonkey’s Alliance gestoßen. Deren hierarchische Strukturen waren für uns damals aber so undurchsichtig, dass es wirklich sehr sehr lange gedauert hat, bis wir eine klare Zu- oder Absage in der Tasche stecken hatten. Man muss jedoch dazu sagen, dass die [SMA] eben ein viel größeres Eisen war, als CO2 es heute ist. Selbst bei so etwas simplen, wie einer Bewerbung, kam man sich als Diplomat seiner Corporation dann schnell so vor, als wenn man einen Termin bei der Merkel beantragen wollen würde.

Der ganze Bewerbungsprozess war aufgrund dessen relativ stressig, da man erstmal die für einen zuständigen Rekruter in der großen Ansammlung von Piloten finden musste. Dadurch artete das ganze in eine nächtelange Aktion aus, weil man sich erstmal durch das Team, was für den europäischen Bereich zuständig war, wühlen musste, um dort wiederum die Rekruter für den deutschsprachigen Raum zu finden. Nachdem wir dann aber endlich ein „Ja“ als Antwort erhalten hatten, habe ich angefangen den gesamten Umzug für unsere Truppe zu schmeißen. Lord Kaho, welcher zu diesem Zeitpunkt bereits mit mir unterwegs war, hatte währenddessen dann erneut Kontakt zu Toffi64 aufgenommen, den er noch von früher aus Nulli Secunda kannte. Kaho wollte diesen verrückten Kerl nämlich unbedingt mit am Start haben, was im Laufe der Zeit und nach etlichen Überredungsversuchen dann auch tatsächlich geklappt hat. Toffis Beitritt war auch ehrlich gesagt eines der besten Dinge, die uns zu der Zeit hätten passieren können.

Jedenfalls hatten wir eine richtig geile Zeit bei der [SMA]. Denn abgesehen davon, dass die Allianz zum damaligen Zeitpunkt noch zum Imperium gehörte, stimmte das dort Gebotene mit unseren Vorstellungen sehr gut überein. Das fing bei den durchaus lukrativen Systemen an, setzte sich bei den steuertechnischen Regelungen fort und endete in einem wirklich großen Aufgebot an PVP-Flotten. Man fühlte sich dort quasi direkt wie zu Hause und ich denke ich kann da für alle von uns sprechen, wenn ich sage, dass wir dort jede Menge schöner Abende verbracht haben. In der Zwischenzeit hatte sich sogar die Stimmung innerhalb der Corporation wieder beruhigt und die Leute konnten sich wieder auf das konzentrieren, was ihnen Spaß machte. Wahrscheinlich lag es aber größtenteils daran, dass sich The HUND nicht wirklich im Spiel blicken ließ und sich maximal ein oder zwei Mal die Woche einloggte, um eben nach dem Rechten zu schauen. Doch so sehr es uns bei der SpaceMonkey’s Alliance auch gefallen hat, ließ der nächste Krieg natürlich nicht allzu lange auf sich warten, dieses mal gegen die sogenannte Moneybadger Coalition.

Jedoch sollten wir noch früh genug feststellen, dass sich dieser Krieg nicht nur auf den Zusammenhalt des Imperiums, sondern auch auf unsere Corporation, auswirken würde. Alles begann damit, dass Karl seine Rückkehr in WhatsApp ankündigte. Dazu muss man allerdings wissen, dass er schon immer ein recht zynischer, aber dennoch lustiger Kerl gewesen ist, der ab und zu immer mal wieder ein paar Sprüche brachte, die man nun wirklich nicht auf die Goldwaage legen durfte. Auf jeden Fall schrieb Karl so etwas wie „Papa kommt bald wieder zurück“, worauf The HUND mit „Alles klar. Cool, dass Du wieder kommst“ antwortete, was Karl wiederum mit „Danke HUND, dass Du mir meine Corp warm gehalten hast“ erwiderte. Dieser Spruch hat sich dann so verhalten, wie eine Stange Dynamit in einem Tschernobyl Atomkraftwerk. Denn nur ein paar Augenblicke später erhielt ich eine private Nachricht von The HUND, in der stand, dass wir zweiundsiebzig Stunden Zeit hätten, die Corporation zu räumen, bevor er diese am Wochenende schließen würde.

Im Endeffekt handelte es sich hierbei für uns aber zuerst nur um eine von HUNDs vielen Eifersuchtsdramen, da er wieder einmal meinte, dass wir doch eine eigene Corporation mit Karl aufziehen sollten, in der wir dann in Ruhe unser Ding durchziehen könnten. Und erneut dachten wir, dass wir in der Lage wären dieses Problem, wie bisher auch, aus der Welt zu schaffen. Bis wir merkten, dass es ihm dieses Mal todernst war und er drauf und dran war uns alle vor die Tür zu setzen. Daraufhin brach dann eine leichte Panik unter den Mitgliedern aus, weil wir alle zusammen, als eine Gruppe, in der [SMA] bleiben wollten, aber nicht wussten, wie wir das bewerkstelligen sollten. Natürlich könnte man meinen, dass es ausreichen würde eine neue Corporation zu gründen und sich mit dieser bei der Allianz einfach auf ein neues zu bewerben. Jedoch hatte die SpaceMonkey’s Alliance einen Katalog von Anforderungen, die eine Spielergruppe zunächst einmal erfüllen musste, bevor sie der Allianz beitreten durfte. Unter anderem enthielt dieser Katalog einige K.O.-Kriterien, die uns bei unserem Vorhaben ganz leicht ausgebootet hätten. Eine Corporation musste nämlich sowohl ein halbes Jahr alt sein und ein paar Einträge auf dem Killboard haben, als auch mindestens zehn verschiedene Reallife Personen beinhalten.

Zeitgleich hatten wir dann noch das Problem, dass wir von der [SMA] gezwungen wurden Toffi64 aus unserem Team zu werfen, da er von der Allianzführung auf die Liste der potentiellen Spais und Awoxer gesetzt worden war. Das Ganze war dem unglücklichen Zufall geschuldet, dass er noch einen Kontakt auf blau stehen hatte, der mittlerweile rot zur Allianz war, als die Allianzführung pro forma ein paar API-Checks durchgeführt hat, um die Anzahl der möglichen Infiltratoren in ihren Reihen zu dezimieren. Die Liste, auf der Toffi dann stand, wurde im Anschluss an alle CEOs gesandt, damit diese in der Lage waren, die Sachverhalte gegebenenfalls klären zu können. The HUND hätte nach dem Erhalt der Mail also ganze vierzehn Tage lang Zeit gehabt, um seine Hand für Toffi ins Feuer zu legen und ihn damit vor dem Rausschmiss zu bewahren. Allerdings hatte unser damaliger CEO seine Pflicht versäumt, weil er sich ja um nichts mehr so wirklich gekümmert hat. Somit hatten wir keine Wahl als der Aufforderung der Allianz nachzukommen.

Toffi64 war nach seinem Rausschmiss verständlicherweise sehr verärgert und hat ständig nach einem Weg gesucht, wie er uns wieder beitreten konnte, ohne dass die Allianzführung etwas davon mitbekam. Irgendwann kamen wir dann gemeinsam auf die glorreiche Idee, dass er sich doch einen Charakter, der keinerlei Kontakte aber dennoch relativ gute Skills besaß, über das EVE Online Forum kaufen sollte. Da wir Toffi natürlich auch unbedingt wieder mit am Start haben wollten, haben wir alle zusammengelegt, damit er sich den Charakter, den er sich letzten Endes ausgesucht hatte, für insgesamt vier Milliarden ISK leisten konnte. Als das neue Spielzeug dann auf einen seiner Accounts transferiert worden war, ist er quasi inkognito unserer Corporation gejoint.

In der Zwischenzeit haben wir dann weiterhin nach einer Möglichkeit gesucht, die Gruppe nach der Schließung der [FMA-] aufrechterhalten zu können. Doch alles was wir wussten war, dasswir uns bei der Findung einer finalen Lösung beeilen mussten. So kam es dann, dass Lord Kaho, Iron Blades und ich innerhalb von gerade mal einer viertel Stunde alle Assets der Corporation auf meinen Account überschrieben haben. Das betraf zu diesem Zeitpunkt auch sämtliche POS und Corp.-Hangar Inhalte, welche noch einen großen Batzen an Schiffen und Modulen beinhalteten.

Natürlich könnte man nun sagen, dass wir uns damals falsch verhalten haben. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass The HUND bei mir noch mit einigen ISK in der Kreide stand, da ich ihm praktisch seinen kompletten Account finanziert habe, als er selbst nicht mehr dazu in der Lage gewesen ist. Des Weiteren habe ich wirklich mehrmals versucht die Situation mit ihm auf einer freundschaftlichen Basis zu beenden. Jedoch war er bei seinem Vorhaben so stur, dass ich mir dann irgendwann auch nur noch dachte „Ein halbes Jahr lang durfte ich deinen Job machen und das ist der Dank dafür?“.

Nachdem wir dann alle Assets soweit konfisziert hatten, haben wir mitten in der Nacht noch ein Meeting einberufen, um mit dem Rest der Mannschaft zunächst einmal abzuklären, wie wir mit der gegebenen Situation weiter verfahren sollen: Lösen wir uns auf und jeder sucht sich einen Platz in einer anderen Corporation? Gehen wir zusammen ins HighSec? Wäre das LowSec vielleicht sogar eine Option für uns?

Gewiss hätten wir die Möglichkeit gehabt in einer der anderen Spielergruppen der [SMA] unterzukommen. Jedoch wurde uns im Laufe des Gesprächs immer mehr und mehr bewusst, dass wir unbedingt alle zusammen, als eine Gruppe, in der Allianz bleiben wollten. Daraufhin habe ich dann den Kontakt mit der Allianzführung aufgenommen und wirklich sehr lange mir ihr darüber debattiert, ob die Jungs und ich uns in einer neuen Corporation, unter einem neuen Namen, zusammenfinden und dann mit dieser Gruppe der [SMA] joinen könnten. Selbstverständlich machte mich die SpaceMonkey’s Alliance dabei immer wieder auf ihren Auflagenkatalog aufmerksam, welchen wir unter den gegebenen Bedingungen eben nicht erfüllen konnten. Und obwohl es schon fast aussichtslos schien, gaben sie uns letzten Endes die Chance uns zu beweisen und wir bekamen drei volle Monate Zeit, um die Mindestanforderung von zehn verschiedenen Reallife-Personen nachträglich zu erfüllen. Ich persönlich glaube ja aber immer noch, dass wir diese Möglichkeit nur eingeräumt bekommen haben, weil wir zu der Zeit mit unserer Corporation unter den Top 3 der Allianz, im Bezug auf Flottenbeteiligungen, gewesen sind. Somit ebnete uns dieser eine kleine Stein im Brett unseren Weg in eine bessere Zukunft in EVE. Als wir dann das „GO“ in der Tasche stecken hatten, begannen wir sofort damit unsere neue Gruppe ins Leben zu rufen, die Banished Braindead Zombies.

Ja ich weiß, der Name ist nun wirklich nicht das Gelbe vom Ei. Allerdings war es auch echt kniffelig etwas Passendes in so einer kurzen Zeitspanne ausfindig zu machen. Des Weiteren ist es ja eh immer schwierig, alle Geschmäcker zufrieden zu stellen. Ein lateinischer Name war für mich zum Beispiel ein absolutes no-go und etwas deutsches kam, in Anbetracht der Tatsache, dass wir in einer internationalen Allianz hockten, auch nicht für jeden in Frage. Somit haben wir uns dann zusammen auf etwas englisches geeinigt, was uns dennoch teilweise widerspiegeln konnte. Banished („verbannt“), weil wir uns irgendwie aus unserer alten Corporation gedrängt gefühlt haben, Braindead, weil sich gewisse Leute in dieser Gruppe schon gerne mal ein wenig hirnlos benehmen, und Zombies, weil Kaho damals glaube ich auf einem The Walking Dead Trip gewesen ist. Wir haben zu dem Zeitpunkt aber auch ehrlich gesagt nicht großartig weiter darüber nachgedacht und den Namen einfach für unsere neue Corporation ausgewählt. Ich denke, dass gerade die jüngeren Kerle unter uns das damals auch schon recht amüsant fanden.

Als wir dann also endlich einen Namen für unsere Mannschaft hatten, blieb noch die Frage zu klären, wer den CEO mimen würde. Und wie das nun mal so ist, wenn etwas mit einem Haufen Verantwortung und Arbeit verbunden ist, wollte den Job keiner wirklich freiwillig übernehmen. Zum Schluss fiel dann diese Entscheidung auf mich, da ich ja bereits im Vorfeld als CO CEO und Diplomat gearbeitet hatte. Ich habe dann gesagt, dass ich den Posten antreten würde, aber mit dem Hinweis, dass ich diesen auch gerne wieder abgebe, wenn jemand mit meinem Führungsstil unzufrieden sein sollte.

Das hat sich im Laufe der vergangenen Monate auch nicht geändert, würde also Kaho beispielsweise ankommen und sagen, dass er die Corporation lieber alleine leiten würde, dann würde ich mein Amt quasi niederlegen. Natürlich ist es aber schwer einen Führungsstil zu kritisieren, den es an und für sich gar nicht gibt. Ich, als CEO, halte die Zügel bei uns ja bei weitem nicht so straff, wie The HUND zu Zeiten der [FMA-]. Dort gab es ja für wirklich jede Spate einen einzelnen Direktor, alles war durchweg geplant und organisiert. Das artete dann sogar soweit aus, dass jeder, der eine Aufgabe übernommen hat, wöchentlich einen Bericht über seine Arbeit abgeben musste und wenn das nicht geklappt hat, wurde sofort mit einem Rausschmiss gedroht. Das ist aber eben nicht meine Art. Klar würde ich auch etwas anmeckern, wenn jemand wirklich Scheiße gebaut hat und sein Verhalten das Wohl der Corporation oder der Allianz gefährdet. Allerdings möchte ich die Struktur der Gruppe ansonsten lieber demokratisch gestalten. Und dieses Prinzip hat sich auch bis heute bewährt, denn in der Corporation läuft an und für sich alles reibungslos ab. Gerade das letzte halbe Jahr, konnte ich mich auch mal ganz entspannt zurück lehnen, weil Kaho in diesem System einen wirklich fantastischen Job macht.

Aber um zurück aufs Thema zu kommen, hatten wir nach der Gründung der Corporation, mit mir als CEO, soweit alles mit der [SMA] abgeklärt und konnten ohne Probleme unseren Wiedereintritt vollziehen. Wir haben mit dem Rest der Allianz dann auch den ganzen Krieg über ziemlich tapfer an deren Seite gekämpft und immer unser bestes in jeder Flotte gegeben. Als sich dann alles rund um Sarannen abgespielt hat, hat es allerdings dem Imperium das Genick gebrochen und die SpaceMonkey’s Alliance stand sozusagen am Scheideweg und musste entscheiden, was das Beste für die Zukunft ihrer Mitglieder ist. Man muss dazu sagen, dass von dieser Entscheidung auch einiges abhing, immerhin stand die Allianz kurz vor der Auflösung und der gesamte Space war verloren gegangen. Als die [SMA] sich dann entschied ins NPC 0.0 zu ziehen, wuchsen bei uns die Bedenken, ob das Vorhaben Erfolg haben, oder scheitern würde. Wir haben dann erneut ein Meeting einberufen und gemeinsam die Entscheidung gefällt, dass das der Zeitpunkt ist, an dem wir uns von der Allianz trennen werden und haben sozusagen das sinkende Schiff gerade noch rechtzeitig verlassen. Wir waren damals eben an dem Punkt angekommen, wo nicht nur unsere finanziellen Ressourcen, sondern auch der ganze Spielspaß flöten ging. Also haben wir uns zügig nach einer neuen Alternative umgeschaut und sind letzten Endes CO2 gejoint. Und da stehen wir nun, so wie wir heute sind.